
Transformation & Arbeitsplätze
Wie der ENERGY HUB zukunftssichere Jobs schafft.
Wie der ENERGY HUB zukunftssichere Jobs schafft.
ARBEIT IST MEHR ALS EIN JOB.
ES IST ZUKUNFT.
Jahrzehntelang sind junge Menschen aus unserer Region weggezogen. Nach der Ausbildung, nach dem Studium – weil es hier zu wenige Perspektiven gab. Aktuell verlassen 60 Prozent der Absolventen die Region. Das ändert sich jetzt. Der Energy Hub ist nicht nur ein Energieprojekt. Er ist der Motor für eine neue wirtschaftliche Dynamik. Er zieht Unternehmen an. Er schafft Arbeitsplätze. Er bringt Ausbildungszentren und Forschungskooperationen.
Und er gibt jungen Menschen einen Grund zu bleiben – oder zurückzukommen. Hier entstehen nicht irgendwelche Jobs. Hier entstehen zukunftssichere Arbeitsplätze in einer Branche, die gerade erst beginnt. Wer heute in die Wasserstoffwirtschaft einsteigt, baut an der Zukunft mit.
Die Zahlen
5.000 Arbeitsplätze –
für wen?
Über 5.000 neue Jobs bis 2035. Der ENERGY HUB und die damit verbundenen Industrieansiedlungen schaffen bis 2035 über 5.000 neue Arbeitsplätze in der Region.

DIREKTE ARBEITSPLÄTZE: 2.800
- 1.200 in Produktion und Elektrolyse – Anlagenbediener, Techniker, Ingenieure
- 800 in Logistik und Hafen – Verlader, Disponenten, Lageristen
- 400 in Verwaltung und Management – Bürojobs, IT, Controlling
- 200 in Forschung & Entwicklung – Ingenieure, Wissenschaftler
- 200 in Service und Wartung – Mechaniker, Elektriker, Sicherheitspersonal

INDIREKTE ARBEITSPLÄTZE: 2.200+
- 800 bei Zulieferern – Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie
- 400 im Bau und Handwerk – während der Aufbauphase, später weniger
- 600 in Dienstleistungen – Catering, Reinigung, Gebäudemanagement, IT
- 400 im Einzelhandel und Gastronomie – mehr Kaufkraft durch neue Einwohner

FÜR WEN SIND DIESE JOBS?
Die Arbeitsplätze richten sich an Menschen mit unterschiedlichen Qualifikationen:
- 35 % Facharbeiter mit Berufsausbildung – Mechatroniker, Elektriker, Chemikanten
- 30 % Techniker und Meister
- 20 % Ingenieure und Akademiker
- 15 % Ungelernte und Quereinsteiger – vor allem in Logistik und Service
Das Durchschnittsgehalt liegt bei 42.000 bis 65.000 Euro pro Jahr – deutlich über dem regionalen Durchschnitt [FAQ Energy Hub; Stand: 10/2025].
Wussten Sie schon?
60 bis 70 Prozent der neuen Arbeitsplätze sollen an Menschen aus der Region gehen. Das ist ein erklärtes Ziel der Investoren – und ein entscheidender Faktor für die regionale Verankerung des Projekts. Wer hier lebt, hat Vorrang.
NEUE BERUFE
DIE ZUKUNFT BEGINNT HIER
Jobs, die es vorher nicht gab. Der ENERGY HUB bringt nicht nur Arbeitsplätze – er bringt ganz neue Berufsbilder in die Region.

Wasserstoff-Anlagenmechaniker
Warten und reparieren Elektrolyse-Anlagen, Pipelines und Speichersysteme. Eine Mischung aus klassischer Industriemechanik und Spezialwissen über Wasserstofftechnologie.

Elektrolyse-Techniker
Steuern die Anlagen, die aus Windstrom Wasserstoff erzeugen. Arbeiten mit hochmodernen Steuerungssystemen und überwachen Produktionsprozesse.

Maritime Sicherheitstechnik
Verantworten die Sicherheit beim Umgang mit Wasserstoff im Hafenumfeld – von der Anlandung über die Lagerung bis zum Transport.

Umwelt-Compliance-Manager
Sorgen dafür, dass alle Umweltauflagen eingehalten werden, erstellen Monitoring-Berichte und koordinieren Ausgleichsmaßnahmen.
Wussten Sie schon?
Diese neuen Berufe entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie bauen auf vorhandenen Qualifikationen auf – maritime Erfahrung, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick. Menschen, die heute in der Raffinerie, im Hafen oder in der Logistik arbeiten, haben beste Voraussetzungen für die neuen Jobs. Mit Weiterbildung wird aus Erfahrung Zukunftsfähigkeit.
Ausbildung vor Ort
NetZero Academies
Wir bilden die Fachkräfte für morgen selbst aus. Eine der größten Herausforderungen der Energiewende: Es gibt zu wenige Fachkräfte mit Wasserstoff-Erfahrung. Die Region begegnet dieser Herausforderung mit eigenen Ausbildungsprogrammen. In Kooperation mit der Jade Hochschule, der IHK und den regionalen Berufsschulen entstehen Qualifizierungsprogramme speziell für Wasserstoff-Technologien.
Diese Programme richten sich an:
AUSBILDUNGSZENTREN
DER UNTERNEHMEN
TES, Uniper und andere Unternehmen bauen eigene Ausbildungszentren
auf – direkt hier in der Region. Junge Menschen können vor Ort lernen,
an modernster Technik, mit direktem Praxisbezug.
Wussten Sie schon?
Bis 2030 entstehen über 300 neue Ausbildungsplätze in der Region. Das bedeutet: Junge Menschen müssen nicht mehr wegziehen, um eine Zukunft zu haben. Sie können hier bleiben, sich qualifizieren und Teil einer Zukunftsbranche werden. Die Jade Hochschule entwickelt neue Studiengänge rund um Wasserstoff und maritime Energietechnologien. Wer heute anfängt zu studieren, steigt in fünf Jahren in eine boomende Branche ein – direkt hier an der Küste.
Was die Region gewinnt
Mehr als nur Arbeitsplätze
Eine Stadt, die wieder wächst
Die Arbeitsplätze sind nur der Anfang. Der ENERGY HUB setzt eine Kettenreaktion in Gang, die weit über die Hafenkante hinausgeht.
Mehr Geld in der Stadtkasse
Die neuen Unternehmen zahlen Gewerbesteuer – geschätzt über 120 Millionen Euro pro Jahr. Das bedeutet: mehr Geld für Schulen, Kitas, Straßen, ÖPNV, Schwimmbäder. Weniger Sparzwang, mehr Investitionen in Lebensqualität.

Mehr Kaufkraft in der Region
5.000 neue Jobs bedeuten über 200 Millionen Euro zusätzliches Einkommen pro Jahr. Diese Kaufkraft fließt in lokale Geschäfte, Restaurants, Dienstleistungen. Der Einzelhandel profitiert. Die Innenstadt wird belebter.
Zuzug statt Abwanderung
Junge Familien ziehen zu. Der Leerstand in der Innenstadt geht zurück. Die Bevölkerung wächst wieder, statt zu schrumpfen. Schulen werden voller, nicht leerer.
Wussten Sie schon?
Der ENERGY HUB macht Wilhelmshaven zu einem Magneten für Talente aus ganz Deutschland. Jahrzehntelang sind Menschen weggegangen. Jetzt kehrt sich der Trend um: Qualifizierte Fachkräfte suchen Arbeit in Zukunftsbranchen – und finden hier spannende Jobs, hohe Lebensqualität am Meer und eine Region im Aufbruch. Die Region wird nicht nur Energiedrehscheibe. Sie wird Wissens-Hub, Forschungsstandort, Innovationszentrum. Mit Kooperationen zwischen Jade Hochschule, Fraunhofer-Institut und ansässigen Unternehmen entsteht ein Ökosystem, das über Jahrzehnte trägt.


