
Wo Wandel sichtbar wird.
Über 50 Vorhaben. Sieben Handlungsfelder. Eine gemeinsame Richtung.
Über 50 Vorhaben. Sieben Handlungsfelder. Eine gemeinsame Richtung.
Projekte der Region
Transformation entsteht nicht im Ungefähren. Sie braucht konkrete Orte, Menschen und Projekte. Hier zeigen wir, was in der Region Wilhelmshaven-Friesland gerade entsteht – aus Beteiligung, aus Strategie, aus Notwendigkeit.
Wie diese Projekte entstanden
Die hier gezeigten Vorhaben sind das Ergebnis eines umfassenden Beteiligungsprozesses, der 2023 und 2024 in der Region stattgefunden hat. Aus den Ideen von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Initiativen haben sich Projektansätze entwickelt, die wir in sieben Handlungsfeldern gebündelt haben.
Die Rolle des Energy Hub
Auf wirtschaftlicher Ebene ist der privatwirtschaftliche ENERGY HUB Wilhelmshaven ein zentraler Treiber mit erheblichen Auswirkungen für die regionale Wertschöpfung. Was dort geplant ist, finden Sie unter energy-hub-wilhelmshaven.de.
Sieben Handlungsfelder – erste Leuchtturmprojekte
Die Leuchtturmprojekte, die wir hier vorstellen, bilden punktuelle Facetten der Transformation ab. Sie haben in ihrem jeweiligen Bereich deutliche Strahlkraft und das Potenzial, weitere Vorhaben anzustoßen. Viele zusätzliche Projekte befinden sich in Vorbereitung und werden hier nach und nach ergänzt.
Eine Region, in der Menschen gern leben, arbeitet nicht nur an ihrer wirtschaftlichen Zukunft – sie gestaltet auch Räume für Begegnung, Kultur und Erholung. Lebensqualität entsteht dort, wo Infrastruktur funktioniert, wo Gesundheitsversorgung zugänglich ist und wo Tourismus als Chance begriffen wird, ohne die regionale Identität zu überlagern.
Ein Beispiel dafür ist das Kulturzentrum Pumpwerk in Wilhelmshaven. Das historische Gebäude wird zu einem modernen, spartenübergreifenden Kulturzentrum ausgebaut – als wichtiger Baustein der Quartiersentwicklung Südstadt. Es bietet Raum für Veranstaltungen, Aufenthaltsmöglichkeiten und soziale Projekte und stärkt damit das kulturelle Leben der Stadt.
Klimaneutralität bedeutet auch: neue Wege der Fortbewegung. Eine Region, die sich wandelt, braucht Alternativen zum eigenen PKW – nicht als Verzicht, sondern als Erweiterung der Möglichkeiten. Mobilität muss verlässlich, bezahlbar und alltagstauglich sein, um wirklich genutzt zu werden.
Die Regionalen Mobilitätsstationen in Wilhelmshaven und Friesland setzen genau hier an. An zentralen Punkten entstehen vernetzte Stationen, die Car-Sharing, Bike-Sharing, Fahrradabstellanlagen und Ladeinfrastruktur mit hoher Aufenthaltsqualität kombinieren. Sie verbinden öffentlichen Nahverkehr mit individuellen Mobilitätsangeboten und machen den Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel einfacher.
Transformation gelingt nur, wenn Menschen sich beteiligen können – nicht nur symbolisch, sondern konkret. Engagement braucht Strukturen, die Teilhabe ermöglichen, und Instrumente, die aus Ideen Realität werden lassen. Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen erleben, dass ihr Beitrag zählt.
Die Crowdfunding-Plattform schafft dafür einen digitalen Raum. Über diese Plattform können lokale Projekte und Initiativen Unterstützung mobilisieren – durch eine Vielzahl kleiner Beiträge von Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit einem Vorhaben identifizieren. Crowdfunding ist mehr als eine Finanzierungsform: Es ist ein Instrument, um Ideen sichtbar zu machen und Gemeinschaft zu stärken.
Wandel birgt Risiken – aber auch Chancen, die genutzt werden wollen. Für eine Region, die historisch vom Tourismus geprägt ist, bedeutet Transformation auch: bestehende Stärken weiterentwickeln, digitale Werkzeuge einsetzen und Gästen neue Erlebnisse bieten, ohne dabei Authentizität zu verlieren.
Die Digitalisierung der Tourismusangebote adressiert genau diese Balance. Effiziente Geschäftsabläufe, intelligente Systeme zur Datenanalyse und Automatisierung ermöglichen es, schnell auf Markttrends zu reagieren, Ressourcen zielgerichtet einzusetzen und das Kundenerlebnis zu verbessern – ohne den Charakter der Region zu überformen. Digitalisierung wird hier nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Werkzeug, um Tourismus nachhaltiger und wirtschaftlich tragfähiger zu gestalten.
Eine Region, die sich wandelt, braucht Menschen, die diesen Wandel tragen – fachlich und persönlich. Bildung ist kein Randthema der Transformation, sondern ihr Fundament. Wer heute in Schulen, Hochschulen und Ausbildungsstätten investiert, schafft die Voraussetzungen dafür, dass morgen genug Fachkräfte vor Ort sind.
Der Internationale Schulstrang ist ein solches Investment. An einer bestehenden weiterführenden Schule wird ein einzügiger, sukzessiv aufgebauter internationaler Strang eingerichtet – beginnend mit dem fünften Jahrgang. Ziel ist eine optimale Vernetzung in der Bildungslandschaft der Region und die Schaffung eines Angebots, das Familien aus dem In- und Ausland anspricht, die im Zuge der Transformation hierherziehen.
Transformation ist kein Kulturprojekt. Sie ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Eine Region, die ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten will, muss Flächen entwickeln, Ansiedlungsbedingungen schaffen und sich als Standort positionieren – klar, verlässlich und strategisch.
Der Masterplan Starke Jade-Wirtschaftsregion verfolgt genau diesen Ansatz. Er bündelt Maßnahmen zum Erwerb und zur Entwicklung von Flächen, zur Schaffung von Ansiedlungsvoraussetzungen und zur Positionierung der Region als Modellstandort einer grünen Energiedrehscheibe. Der Masterplan ist kein Wunschkatalog, sondern ein Arbeitsplan – mit klaren Zielen, Zuständigkeiten und Zeitschienen.
Diese Region lebt am Wattenmeer – einem der wertvollsten Naturräume der Erde. Schutz und Nutzung sind hier keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Verantwortung. Wer das Weltnaturerbe ernst nimmt, investiert in seine Erforschung, seine Vermittlung und seine internationale Sichtbarkeit.
Das Trilaterale Wattenmeer-Partnerschaftszentrum (TWWP) ist Ausdruck dieser Haltung. Als architektonisches Highlight wird es der zentrale Standort für das von den Niederlanden, Dänemark und Deutschland betriebene Wattenmeersekretariat – mit internationaler Strahlkraft. Das TWWP verbindet Wissenschaft, Bildung und Naturschutz an einem Ort und macht die Bedeutung des Wattenmeers für Millionen Besucher erlebbar.
Ausblick: Weitere Projekte in Vorbereitung
Die Liste wächst
Die hier gezeigten Vorhaben bilden den Auftakt. Sie sind die ersten Leuchtturmprojekte, die aus dem Beteiligungsprozess hervorgegangen sind und nun schrittweise umgesetzt werden. Viele weitere Projekte befinden sich in Vorbereitung oder werden derzeit auf ihre Umsetzbarkeit geprüft.
Diese Seite wird laufend aktualisiert. Neue Vorhaben, Fortschritte bei bestehenden Projekten und Möglichkeiten zur Beteiligung finden Sie unter Transparenz & Dialog. Wenn Sie selbst eine Idee für ein Projekt haben oder sich an bestehenden Vorhaben beteiligen möchten, erreichen Sie uns unter .